Förderprojekte
Das Institut für Angewandte Photonik e. V. (IAP) bearbeitet Forschungs- und Entwicklungsprojekte gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie im Rahmen nationaler und internationaler Förderprogramme.
Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen anwendungsorientierte Forschungsansätze in den Bereichen prozessnahe Röntgenanalytik, optische Technologien, datengetriebene Analyseverfahren sowie materialwissenschaftliche und nachhaltigkeitsbezogene Fragestellungen. Ziel ist die Entwicklung praxisnaher Lösungen für moderne Analyse-, Mess- und Qualitätssicherungsprozesse.
Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte umfassen unter anderem:
- Prozessnahe und industrielle Röntgenanalytik
- Online-, At-line- und In-situ-Messverfahren
- Quantitative Datenanalyse sowie KI- und Machine-Learning-gestützte Auswertungsmethoden
- Multimodale und skalenübergreifende Messansätze
- Ray-Tracing und Design von Röntgen- und Neutronenoptiken
- Recycling-, Ressourcen- und Umweltanalytik
- Analytik für Energie- und Batterietechnologien
- Entwicklung von Messsystemen, Instrumentierung und Automatisierungslösungen
- Qualitätsmanagement und reproduzierbare Messverfahren
- Auftragsforschung und wissenschaftlich-technische Dienstleistungen
Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und industrielle Qualitätskontrolle gewinnen moderne analytische Verfahren zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Themen wie Recyclingstrategien, Batteriematerialien, quantitative Prozessüberwachung sowie digitale und KI-gestützte Auswertungsverfahren bilden heute wichtige Bestandteile aktueller Forschungsaktivitäten.
Das IAP verfügt darüber hinaus über langjährige Kompetenzen in weiteren Bereichen der angewandten Photonik und Materialforschung. Hierzu zählen insbesondere Arbeiten auf dem Gebiet photonischer Kristallfasern, spezieller Glaszusammensetzungen für röntgenoptische Anwendungen, röntgenoptischer Systeme sowie materialwissenschaftlicher und spektroskopischer Untersuchungsverfahren.
Die Mitarbeit in Verbundprojekten sowie die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Netzwerken und Industriepartnern bilden seit der Gründung des Instituts eine wesentliche Grundlage für den wissenschaftlich-technologischen Transfer und die Entwicklung innovativer Anwendungen.
